Aktuelles
Donnerstag, 13. Juni 2013
Vorstand der Sparkasse - Matthias Nester - nun „Echter Schängel“

AKK übergab die Preise der RoMo-Zug Prämierung
Nur wer in der Rhein-Mosel-Stadt geboren ist darf sich „Echter Kowelenzer Schängel“ nennen. Nun kommt es aber vor, dass auch sehr verdiente Mitglieder des gesellschaftlichen Lebens in Koblenz, nicht mit diesem Privileg ausgestattet sind. Diesen Mangel stellt das Alt-Herren-Corps (AHC) mit der traditionellen „Schängeltaufe“ anlässlich des AKK Frühschoppens, ab.
In diesem Jahr konnte Herr Matthias Nester von diesem „Geburtsfehler“ befreit werden. Der im Fränkischen geborene Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Koblenz genoss die Taufprozedur sichtlich und dankte den anwesenden Vereinsmitgliedern mit einer musikalischen Einlage für die Aufnahme in den Kreis der „Schängel“.
Auch wenn das Wetter mal wie so oft in diesem Jahr, wieder nicht mitspielte, ließen sich die teilnehmenden Gruppen des letzten RoMo Zug nicht davon abhalten ihre Preise für ihre Teilnahme in Empfang zu nehmen.
In der Kategorie des besten Motivwagens konnten sich die KaJunSe St. Peter Neuendorf/Wallersheim über den Pokal des Oberbürgermeisters und 500 ,-- Euro freuen. Die Fidele Mädcher aus Wallersheim nahmen ihren ersten den Pokal in dieser Kategorie für Platz 2 und 350,-- Euro in Empfang. Der SV 08 Hillscheid durfte sich über einen Pokal und 200,-- Euro freuen.
Hier die Preisträger noch mal im Einzelnen:
Motivwagen:
Platz 1: „KaJunSe“ St. Peter Neuendorf-Wallersheim
Platz 2: Möhnenverein „Fidele Mädcher“ Wallersheim e.V.
Platz 3: SV 08 Hillscheid
Platz 4: Carneval-Club Korpskommando Koblenz e.V. 1968
Platz 5: Alt-Herren-Corps 1936 Koblenz e.V.
Kommiteewagen:
Platz 1: KG Funken „Rot-Weiß-Gold“ 1946 e.V.
Platz 2: K.K. Funken „Rot-Weiß“ 1936 e.V.
Platz 3: Narren-Club Waschem 1986 e.V.
Platz 4: Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft seit 1847 e.V.
Fußgruppe:
Platz 1: Die Neuendorfer Deckelgecke
Platz 2: Klinikum Koblenz / Montabaur
Platz 3: Narrenbunt
Platz 4: Domingos
Platz 5: Cheerleaders Goldgrube e.V.
Technikpreis: „KaJunSe“ St. Peter Neuendorf-Wallersheim
Sonderpreis des NCW für beste Darstellung einer Jugendgruppierung: Funny Girls and Boys (Fidele Mädcher)
Der Sonderpreis der LIONS: Atelier Mobil e.V.
Foto: Heiko Früh
Mittwoch, 27. März 2013
Ordensübergabe und Eröffnung des Fastnachtsmuseums
Die AKK Vereine werden gebeten am 6.4.2013, um 13:00 Uhr, ihre Sessionsorden etc. dem Rheinischen Fastnachtsmuseum zu übergeben.
Das Museum ist dann ab 14:00 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet.
Montag, 25. März 2013
AKK Frühschoppen
Der AKK Frühschoppen findet in diesem Jahr am 9. Juni um 11:11 Uhr im Weindorf statt. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!
Montag, 25. März 2013
Jeck am Eck 2013!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Montag, 4. März 2013
Drei neue „Sterne von Koblenz“

Verdiente Karnevalisten von Mercedes-Benz ausgezeichnet
Am 28.02.2013 zeichnete die Mercedes-Benz Niederlassung drei verdiente Karnevalisten mit dem erstmalig vergebenen Preis „Stern von Koblenz“ aus.
Herr Thomas Millies (Niederlassungsleiter) betonte die gute Zusammenarbeit zwischen den Karnevalisten und seinem Hause, die unter anderem dazu beiträgt, dass die Mercedes-Benz Niederlassung im bundesweiten Ranking stets auf den vorderen Plätzen landet.
Franz-Josef Möhlich, Präsident der AKK, dankte zu Beginn der Veranstaltung dem Hause Mercedes-Benz für den großartigen Einsatz rund um den Koblenzer Karneval und moderierte durch den Abend.
Die mit fantastischen Gesangseinlagen der Kammersängerin Claudia Felke untermalte feierliche Ehrung der Würdenträger war ein Highlight des Abends.
Nach der Begrüßung durch den Oberbürgermeister. Prof. Dr. Joachim Hofmann Göttig, der den Ideenreichtum der AKK zur Überbrückung der karnevalsfreien Zeit lobte und die nicht allzu ernst gemeinte Befürchtung äußerte, dass wohl bald das ganze Jahr in Koblenz Karneval gefeiert wird, wurde die Verleihung mit der Laudatio von Marlies Weiß auf den ersten Würdenträger eröffnet.
In der Kategorie „Publikumsliebling“ hielt sie die Laudatio auf Wladimir Elsner, der im Karneval besser als „Clown Felix“ bekannt ist und in der vergangene Session sein 55+1 Bühnenjubiläum feierte.
Hiernach galt es den „Unsichtbaren Helfer“ zu Ehren. Heinz Kölsch war es eine Ehre die Laudation auf seinen AKK-Vorstandskollegen Erich Thönnes zu halten, der unermüdlich hinter den Kulissen seines Vereins und der AKK tätig ist.
Mit Michael Hörter betrat ein ehemaliger AKK Präsident die Bühne und lobte das jahrzehntelange Engagement des ebenfalls Ex-AKK Präsidenten Gerd Kesseler, der in der Kategorie „Lebenswerk“ ausgezeichnet wurde.
Foto: Udo Konz
v.l.n.r.: Thomas Millies, Erich Thönnes, Marlis Weiß, Heinz Kölsch, Wladimir Elsner, Gerd Kesseler, Michael Hörter, Franz-Josef Möhlich
Samstag, 16. Februar 2013
Prämierung der teilnehmenden Gruppen am diesjährigen Rosenmontagsumzug in Koblenz

KaJunSe hatten in diesem Jahr die Nase vorn.
Der diesjährige Rosenmontagsumzug war wieder einmal bestimmt durch eine Vielzahl von fantastischen Kostümgruppen und Motivwagen. Diese galt es neben den diesen die schönsten Komiteewagen und den Sonderpreisen für Technik und die beste Darstellung einer Jugendgruppierung, am Freitagabend im Weindorf, zu küren.
Die Jury, die sich aus dem Vorstand der AKK, Presse und Vereinsvertretern sowie dem Tollitätenpaar Prinz Peter der Große und Confluentia Christiane zusammensetzt hatte keine leichte Aufgabe zu erfüllen, waren doch alle Gruppen eine Bereicherung für den Rosenmontagsumzug in Koblenz.
In der Kategorie des besten Motivwagens setzten sich die KaJunSe St. Peter Neuendorf/Wallersheim (Platz 1: Pokal des Oberbürgermeisters und 500 ,-- Euro) gefolgt von den Fidele Mädcher aus Wallersheim (Platz 2 Pokal und 350,-- Euro) und dem SV 08 Hillscheid der auf Platz 3 landete (Pokal und 200,-- Euro).
Als schönsten Kommiteewagen wählte die Jury den Wagen von den KG Funken Rot-Weiß-Gold aus Metternich (Pokal) gefolgt vom zweitplatzierten Kommiteewagen der K.K. Funken „Rot Weiß“ 1936 e.V. (Pokal). Auf Platz 3 landete der Narren-Club aus Wallersheim (Pokal).
Mit knapper Mehrheit entschieden die Neuendorfer Deckelgecke das Rennen um Platz 1 bei den schönste Fußgruppen (Pokal und 150,-- Euro).
Platz 2 erreichte das Klinikum Koblenz / Montabaur (Pokal und 100,-- Euro) . Platz 3 ging an den Narrenbunt (Pokal und 50,-- Euro).
Für die auffallendste Technik am Wagen wurden die „KaJunse“ ausgezeichnet (Pokal).
Den Preis des Narren-Club Waschem (NCW) für die beste Darstellung einer Jugendgruppierung erhielten die „Funny Girls and Boys“ (Pokal und 111,-- Euro).
Der Sonderpreis der LIONS ging an Atelier Mobil e.V. (200,-- Euro).
Die Preisgelder und Pokale samt Urkunde werden traditionell beim AKK-Frühschoppen im Weindorf überreicht.
Hier die Ergebnisse im Einzelnen:
Motivwagen:
Platz 1 mit 32 Stimmen: „KaJunSe“ St. Peter Neuendorf-Wallersheim
Platz 2 mit 28 Stimmen: Möhnenverein „Fidele Mädcher“ Wallersheim e.V.
Platz 3 mit 26 Stimmen: SV 08 Hillscheid
Platz 4 mit 21 Stimmen: Carneval-Club Korpskommando Koblenz e.V. 1968
Platz 5 mit 17 Stimmen: Alt-Herren-Corps 1936 Koblenz e.V.
Kommiteewagen:
Platz 1 mit 45 Stimmen: KG Funken „Rot-Weiß-Gold“ 1946 e.V.
Platz 2 mit 43 Stimmen: K.K. Funken „Rot-Weiß“ 1936 e.V.
Platz 3 mit 34 Stimmen: Narren-Club Waschem 1986 e.V.
Platz 4 mit 22 Stimmen: Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft seit 1847 e.V.
Fußgruppe:
Platz 1 mit 30 Stimmen: Die Neuendorfer Deckelgecke
Platz 2 mit 24 Stimmen: Klinikum Koblenz / Montabaur
Platz 3 mit 21 Stimmen: Narrenbunt
Platz 4 mit 15 Stimmen: Domingos
Platz 5 mit 12 Stimmen: Cheerleaders Goldgrube e.V.
Technikpreis: „KaJunSe“ St. Peter Neuendorf-Wallersheim
Sonderpreis des NCW für beste Darstellung einer Jugendgruppierung:
Funny Girls and Boys
Fotos: Juraschek
Dienstag, 8. Januar 2013
Ausverkaufte Seniorensitzung in der Rhein-Mosel-Halle - Programm des AKK-Vizepräsidenten Heinz Kölsch begeisterte

Vor ausverkauftem Haus eröffnete das Jugendtanzpaar des HCV, Marie Kesselheim und Erik Hollingshauser, die diesjährige Seniorensitzung in der Rhein-Mosel-Halle. Diese vom Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales organisierte Sitzung für die Senioren unserer Heimatstadt wird traditionell moderiert vom Vizepräsidenten der AKK, der sich auch für die Programmgestaltung verantwortlich zeichnet.
Auch der Oberbürgermeister Hr. Prof. Dr. Joachim Hofmann Göttig konnte von ihm begrüßt werden und konnte mit den anwesenden Gästen eine tolle Seniorensitzung erleben zu der nicht nur tolle Tanzgruppen, sondern auch Redner der Jungen- und der Alten-Garde gehörten. Doch dazu noch später, denn zuerst machte das Tollitätenpaar seine Aufwartung und glänzten mal wieder mit ihren tollen Kostümen.
Schön ist es, dass sich mit den Silberfunken der K.u.K. Rübenach auch ein neuer AKK Verein an der Programmgestaltung der Seniorensitzung beteiligte und einen tollen Tanz zum Thema „Feuer und Eis“ darboten.
Dann kam der große Augenblick der Überraschung, denn eigentlich wollte er nach seinem 5x11 Jubiläum nicht mehr auf die Bühne, doch für die Seniorensitzung gab Clown Felix alias Wladi Elsner nochmals sein Bestes und lies mit seinen Witzen kein Auge trocken.
Zu einer karnevalistischen Veranstaltung gehört auch eine Garde! Diesen Part übernahm in diesem Jahr der Garde der Großen Koblenzer Karnevals Gesellschaft (GKKG) und zeigte ihr Können in dieser Disziplin.
Eine Bereicherung für jede Veranstaltung ist die Showtanz-gruppe des HCV, die mit ihrer Horrorshow das Publikum anheizte, bevor Stefan Strunk seine Erfahrungen als Heimkehrer eines Sängerwettstreits zum Besten gab.
Wie der Karneval auf hoher See gefeiert werden kann zeigten die Mädchen und Jungs des NC Blau-Weiß, bevor die erst 20 Jahre alte Melina Möhlich in diesem Jahr bereits ihr 1x11 jähriges närrisches Bühnenjubiläum feiern konnte und gleich mal eine nicht allzu ernst gemeinte Bewerbung als Confluentia bei ihren Gülser Husaren ab gab.
Während sich die Tanzgruppen die Nervosität - die ein Auftritt dieser Größenordnung zwangsweise mit sich bringt - teilen können musste hiernach Michelle Knopp als Solomariechen des Narren-Club Waschem (NCW) mit der Nervosität ganz alleine fertig werden. Doch wie ein Profi meisterte sie diese Aufgabe und konnte mit ihrem Solotanz überzeugen.
Torty de Banana heizte dann die Menge mit seinen Schlagerliedern weiter an und ließ es sich nicht nehmen das Publikum zum Mitmachen und Singen zu animieren.
Wie es einem Urmenschen ergeht, davon hatte Tom Flöck von den Heimatfreunden aus Lay so einiges zu berichten und ließ das Publikum das ein oder andere Mal herzlich lachen.
Nachdem die Schälsjer ihren Schotten Tanz darboten war der tänzerische Höhepunkt des Nachmittags erreicht, als die Showtanzgruppe "Funny Girls and Boys", der Fidele Mädcher aus Wallersheim ihren Vampiertanz vorführten.
Mit dem Schängellied, gesungen von Torsten Schupp, ging ein toller karnevalistischer Nachmittag zu Ende.
Foto: Helmut Kerschsieper
Motiv: HCV
Dienstag, 8. Januar 2013
VVK - Schängelschiff 23.1.2013 - Restliche Karten nur noch im "Hommen's Kaffeehaus am Schloss" erhältlich

Online sind keine Karten mehr verfügbar. Restkarten gibt es noch bei Hommen's Kaffeehaus am Schloss.
Dienstag, 8. Januar 2013
30. Sitzung für Menschen mit Handicap - AKK Aktive begeistern mit tollem Programm

Mit dem Tanz der AKK-Garde eröffnete Heinz Kölsch, der Vizepräsident der AKK in diesem Jahr die 30. Sitzung für Menschen mit Handicap. Anlässlich des 3x11 jährigen Jubiläums der AKK-Garde haben die Trainerinnen Sandra Engel und Petra Knopp, eine ganz besondere Choreographie ausgedacht, die die Masse begeisterte.
Rund 600 Gäste durfte Heinz Kölsch in der Rhein-Mosel-Halle begrüßen und dankte dem Behindertensportverband für die Ausrichtung dieser Veranstaltung, die ihm selbst sehr am Herzen liegt, zeichnet er sich doch schon zum 23. mal für das Programm verantwortlich. Auch der Oberbürgermeister von Koblenz, Hr. Prof. Dr. Joachim Hofmann-Götting (JoHo) ließ es sich nicht nehmen die Organisatoren für Ihr Engagement zu loben.
Noch bevor das Tollitätenpaar seine Aufwartung machte, durften Maria Kesselheim und Erik Hollingshauser vom HCV ihr tänzerisches Können als Jugendtanzpaar unter Beweis stellen. Ihr Können wurde mit dem 3. Platz der Deutschen- und dem 4. Platz der Europameisterschaften im Jugendpaartanz gewürdigt.
Das mit viel Spannung erwartete Tollitätenpaar hielt dann Einzug in die Rhein-Mosel Halle und wurde vom Publikum stürmisch begrüßt. Sie ließen es sich nicht nehmen die Sitzung bis zum Ende zu verfolgen und erfüllten so manchen Autogrammwunsch.
Wie man Karneval auf hoher See feiert, stelle die Schautanzgruppe des Närrischen Corps Blau-Weiß aus Niederberg in einem farbenfrohen Tanz dar, bevor Torsten Schupp die Menge mit seine, Kowelenzer Liedern zum Mitsingen animierte.
Gar nicht zum Fürchten, sondern mit einem Schautanz der Extraklasse, stellte der HCV seine Horrorshow vor.
Mit südamerikanischen Rhythmen verzauberte die Jugendtanzgruppe der Gülser Seemöwen den Saal und sorgten für die erste Zugabe des Abends.
Ebenso konnte die ausgefallene Choreographie des Strumpfhosenballetts der Kessellemmer Wirschtjer überzeugen.
Typisch bayrisch ging es dann im Programm mit den Neuendorfer Hexen weiter, die mit ihrem Tanz in diesem Jahr wieder eine perfekte und stimmungsvolle Darbietung boten.
Mit viel Spannung seitens des AKK Vizepräsidenten wurde dann der Auftritt der Fidelen Mädcher aus Wallersheim erwartet, die zum ersten Mal das Programm dieser Sitzung bereicherten. Der perfekt in Szene gesetzte Olymp mit lustigen griechischen Göttern, ließ die Menge toben.
Der Tanz der Showtanzgruppe der Kapuzemänner aus Kesselheim entführte das Publikum anschließend nach Rio und ließ schnell das Koblenzer Schmuddelwetter vergessen.
Dann war es Zeit für Torty de Banana, der den so aufgeheizten Saal mit seinen Schlager-Liedern zum Kochen brachte.
Das Waschem (Wallersheim) ein tanzverrückter Ortsteil ist, bewies die Showtanzgruppe des Narren-Club Waschem (NCW), die mit ihrem Tanz zeigte, das nur die Liebe zählt!
Let’s go zum Oktoberfest hieß es dann zum Schluss des Abends, als die „Gruße“ (GKKG) ihren zünftigen Tanz darbot. Ein Tanz, der Spaß auf mehr machte.
Zum Finale durfte natürlich eines nicht fehlen: Das Schängellied, mit diesem, dem Dank das AKK Präsidenten an seinen Vize für diese tolle Veranstaltung und dem Dank an das Publikum endete die 30. Sitzung für Menschen mit Handicap und empfahl sich bis zum nächsten Jahr.
Fotos: Helmut Kerschsieper
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Montag, 7. Januar 2013
AKK verleiht Großen Verdienstorden

Bericht der RZ vom 07.01.2013
Montag, 7. Januar 2013
Märchenhafte Inthronisation - Koblenzer Tollitäten regieren nun die Narrenschar

Nun ist es endlich so weit: Prinz Peter der Große, der Märchenprinz von Kowelenz und ihre Lieblichkeit Confluentia Christiane sind die neuen Herrscher der Koblenzer Narren.
Im Rahmen einer feierlichen Inthronisation am vergangenen Samstag, nahmen sie das Narrenzepter offiziell aus den Händen des letztjährigen Tollitätenpaares entgegen und wurden vom Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval e.V. (AKK) Franz-Josef Möhlich, vereidigt.
Der Märchenprinz von Kowelenz ist Programm für den prinzenstellenden Verein, das Alt-Herren-Corps 1936 e.V. und so durfte ein farbenprächtig inszeniertes Märchen, in dem alle nur denkbaren Märchenfiguren mit aufwändigen Kostümen zum Leben erweckt wurden, nicht fehlen.
Spektakuläre Showtänze des Narren-Club Waschem, der KK Funken Rot Weiß und der Gülser Seemöwen rahmten das Programm ein, bei dem auch Reden nicht zu kurz kamen.
So gab Melina Möhlich ihre nicht allzu ernst gemeinte Bewerbung als Confluentia 2016 ab, während Tom Flöck mit seinem Vortrag als Urlauber die Lacher auf seiner Seite hatte.
Ein ganz besonderes Jubiläum feiert in diesem Jahr indes die AKK-Garde, die nunmehr seit 3x11 Jahren, in wechselnder Besetzung einen tollen Gardetanz darbot.
Stehende Ovationen erntete auch die A-capella Gruppe „Wanderer“ aus Köln, die mit ihrem Gesang den Saal zum Kochen brachte.
Dass es auch mit Mundartliedern aus Koblenz nicht schlecht bestellt ist, stellte Torsten Schupp unter Beweis, der mit einem musikalischen Potpourri überzeugte.
Zum Finale durfte sich der AKK Präsident, Franz-Josef Möhlich, bei allen Akteuren für einen gelungenen Abend bedanken und erntete selbst stehende Ovationen für diese wahrhaft feierliche und märchenhafte Inthronisation.
Bilder: Helmut Kerschsieper
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Samstag, 5. Januar 2013
Koblenzer Tollitäten fahren mit einem guten Stern

Am Freitag vor der feierlichen Inthronisation wurde traditionell die Sternenflotte an die Koblenzer Tollitäten übergeben. Niederlassungsleiter Thomas Millies betonte, dass es dem Hause Mercedes-Benz eine Freude ist, dass Prinz und Confluentia mitsamt des Hofstaates mit Fahrzeugen auszustatten.
Die designierten Tollitäten sprachen ihren Dank aus und betonten, dass Sie froh seinen, dass Mercedes-Benz auf diese Art und Weise den Karneval unterstützt.
Zukünftig stiftet das Haus Mercedes-Benz zukünftig einen Preis für eine Person, die sich im besonderen in einer Session für den Karneval eingesetzt hat. Den "Stern von Koblenz".
Foto: Oliver Schupp
Montag, 19. November 2012
11.11.2012 - Jesuitenplatz platzt aus allen Nähten

11.11.2012 in Koblenz, ein Karnevalsauftakt, wie man ihn gern hat. Waren tags zuvor noch die Schleusen des Himmels geöffnet, hielt pünktlich zum 11.11.2012 die Sonne Einzug in Koblenz und versüßte den tollen Karnevalsauftakt der AKK.
Dank der großartigen Teilnahme der AKK Vereine und den Besuchern aus der Region, konnten ca. 3.000 Närrinnen und Narren ihre 5. Jahreszeit einläuten.
Mit einem Klick auf die Überschrift gelangt man zur Fotostrecke! Danke an Helmut Kerschsieper hierfür.
Sonntag, 6. Mai 2012
AKK überreicht Rosenmontagszugpreise beim Frühschoppen

Thomas Millies als 31. Täufling des AHC zum Schängel getauft
Am Sonntag, den 6.5.2012 lud die Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval e.V. zum traditionellen AKK-Frühschoppen ins Weindorf ein.
Trotz den denkbar ungünstigsten Witterungsverhältnissen für eine Open Air Veranstaltung, konnte der AKK Präsident Franz-Josef Möhlich zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik sowie aus dem Vereinsleben begrüßen.
Seit nunmehr 31. Jahren, so ist es Tradition, wirkt auch das Alt-Herren-Corps 1936 Koblenz e.V. (AHC) an der Programmgestaltung dieses Vormittages mit und befreit eine Person des kulturellen, politischen, oder klerikalen Lebens von dem Mangel, nicht als wahrer Schängel geboren worden zu sein.
Die „Schängeltaufe“ erhielt in diesem Jahr der Leiter der Mercedes-Benz Niederlassung, Herr Dipl. Oec. Thomas Millies. Der in Solingen geborene und derzeit noch mit seiner fünfköpfigen Familie im Bergischen beheimatete Täufling, ließ das vom Zeremonienmeister und Commodore des AHC, Dieter Balter, durchgeführte Zeremoniell würdevoll über sich ergehen und bewies ein außergewöhnliches Sprachtalent bei der Wiederholung, des vom Laudator Otto Hellinger vorgetragenen Taufspruchs auf „Kowelenzer Platt“.
Thomas Millies, dem die Taufpaten Franz-Josef Möhlich und Hans Peter Gilberg zu Seite standen, darf fortan als echter „Schängel“ bezeichnet werden. Der frisch getaufte Schängel, dankte für die herzliche Aufnahme der „Rhein-Mosel-Städter“ in deren Reihen und betonte, dass er sich im Kreise der Koblenzer Närrinnen und Narren sehr wohl und gut aufgehoben fühlt.
Hiernach durften sich die prämierten Teilnehmer des letzten Rosenmontagszuges über die Überreichung der Geldpreise und Pokale freuen.
Für musikalische Unterhaltung an diesem Vormittag sorgte Klaus Weber (Sound mit Klaus).
Bilder: AKK
Bild 1: Preisträger des Rosenmontagszuges 2012
Bild 2: Taufgesellschaft
Justitia: Lisa Werber
Taufpaten: Hans Peter Gilberg und Franz-Josef Möhlich
Zeremonienmeister: Dieter Balter
Laudator: Otto Hellinger
Mutter Mosel: Eric Eierstock
Vater Rhein: Peter Krebs
Regisseur: Günther Gerlach
Sonntag, 6. Mai 2012
Koblenz-Touristik & die AKK präsentieren: BRINGS "DAT IS GEIL TOUR 2012

Karten gibt es ab sofort bei: www.koblenz-touristik.de/Kartenvorverkauf
Montag, 30. April 2012
Geplante GEMA-Tarifreform 2013 schockt Vereinsvorstände
GEMA verliert Augenmaß
GEMA nutzt Monopolstellung für radikale Tarifreform
und ignoriert Argumente der Musiknutzer
(Berlin, 2. April 2012) Mit einer bisher noch nie dagewesenen Vorge hensweise und Arroganz spielt die GEMA ihre übermächtige Stellung gegenüber den Musiknutzern in Deutschland aus: Ohne jegliche Bereitschaft, Kompromisse zu suchen oder zu verhandeln, hat sie der Bundesvereinigung der Musikveranstalter neue Tarife vorgelegt. „Die GEMA will ab dem 1. Januar 2013 eine vollkommen neue Tarifstruktur
im Veranstaltungsbereich zur Anwendung bringen, die zu existenz bedrohenden Erhöhungen der GEMA-Gebühren für Livemusik- und Tonträgerveranstaltungen führt“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), der gleichzeitig auch Vorsitzender der Bundesvereinigung der Musikveranstalter e.V. ist. „Offensichtlich will die GEMA ihre Einnahmen auf Kosten der Musikveranstalter erheblich steigern.“
Zwei Tarife (für Livemusik und für Tonträgermusik) sollen künftig insgesamt elf Tarife ersetzen. Damit geht ein sehr großer Teil der mit diesen unterschiedlich gestalteten Tarifen erzielten Einzelfallgerechtigkeit verloren.
Betroffen sind alle Veranstaltungen, in denen Musik live oder von Tonträgern (CD, DVD, PC, Laptop usw.) gespielt wird. Das sind z.B. alle Veranstaltungen in der Gastronomie, vom Jazzabend bis zur Ü-30-Party, Tanzveranstaltungen, Bälle, Galas, Silvesterfeiern, Bunte Abende aber auch
Straßenfeste, die durch ein aktuelles BGH-Urteil schon jetzt eine Vervielfachung der Lizenzgebühren zu verkraften haben.
Die GEMA „verkauft“ ihre neue Tarifstruktur damit, dass sie einfacher und ausgewogener sei und zu deutlichen Vergünstigungen führe. Sie verschweigt aber, dass die Vergünstigungen nur verhältnismäßig wenige Ver-
anstaltungen, mit Eintrittsgeld zwischen 2 und 8 Euro, betreffen. Für viele Musiknutzer bringt die Tarifstruktur hingegen Erhöhungen von zum Tei mehreren hundert bis zu über tausend Prozent mit sich.
Die GEMA-Gebühren für eine Live- oder Tonträgerveranstaltung verändern sich beispielsweise wie folgt:
- ohne Eintritt, bis 100 qm Fläche = keine Vergünstigung
- ohne Eintritt, bis 200 qm Fläche = Erhöhung um 25 %,
- 15 Euro Eintritt, bis 200 qm Fläche = Erhöhung um 45 %
- 15 Euro Eintritt, bis 600 qm Fläche = Erhöhung um 81 %
- 40 Euro Eintritt, bis 2200 qm Fläche = Erhöhung um 534 %
Weitere Tarifänderungen führen zum Wegfall von Nachlässen (z.B. beim Abschluss eines Jahrespauschalvertrages) sowie zu weiteren Zuschlägen.
So erhöhen sich die oben genannten Veranstaltungen um weitere 50 Prozent, wenn Musik länger als fünf Stunden gespielt wird. Die GEMA Gebühren für eine Abendveranstaltung mit Musik, die um 19:30 Uhr be-
ginnt, würden sich dann ab 0:30 Uhr nochmals deutlich verteuern. Discotheken, deren Veranstaltungen in der Regel von 22 bis 5 Uhr laufen, sind besonders betroffen. Ihnen drohen Erhöhungen von durchschnittlich 400
Prozent (6 Euro Eintritt, 200 qm Fläche) bis zu 1.400 Prozent (15 Euro Eintritt, 500 qm Fläche). Das ist definitiv existenzgefährdend.
Hinzu kommen bei Tonträgerveranstaltungen üblicherweise weitere prozentuale Zuschläge, z.B. Vervielfältigungszuschläge, wenn ein PC oder Laptop eingesetzt werden, sowie Zuschläge für die Verwertungsgesellschaft GVL.
Diese Zuschläge erhöhen sich ebenfalls gewaltig, da sie auf Grundlage des GEMA-Tarifs berechnet werden.
...
...
Für eine Tarifstrukturänderung besteht keine Veranlassung, die Tarife haben sich seit über 50 Jahren im Markt bewährt. Auch der Aufsichtsbehörde wurden erst vor vier Jahren – damals noch gemeinsam mit der GEMA – qualifizierte Sachgründe genannt, die die bestehenden Strukturen rechtfertigen. Es wird höchste Zeit, dass den ausufernden Forderunggen der Verwertungsgesellschaften endlich ein Riegel vorgeschoben wird.
Quelle: Pressemitteilung 12/07 des DEHOGA Bundesverbandes
Ihr Ansprechpartner:
Bundesvereinigung der
Musikveranstalter e.V.
RA Stephan Büttner
Geschäftsführer
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Fon 030/72 62 52-28
Fax 030/72 62 52-42
buettner@veranstalter
verband.de
www.dehoga.de
Samstag, 25. Februar 2012
RMH beherrschendes Thema der RoMo-Zug Prämierung

Schönste Wagen und Fußgruppen für die Teilnahme im Koblenzer Rosenmontagszug wurden ausgezeichnet
Am Freitag, den 24.02.2012 traf sich die Jury traditionell im Weindorf, um die Teilnehmer des Rosenmontagszuges zu prämieren.
„Dank der Unterstützung von Polizei, Feuerwehr, der Stadtverwaltung insbesondere dem Straßenverkehrsamt, dem Ordnungsamt und der Straßenreinigung, sowie dem DRK und allen freiwilligen Helfern, war es für uns ein gelungener Rosenmontagsumzug“, so AKK Präsident Franz-Josef Möhlich, der die Jury im Weindorf willkommen hieß.
Jedes Jury Mitglied hatte insgesamt 10 Vergabepunkte zur Verfügung. Es durften jedoch nicht mehr als 4 Punkte für eine Auswahl vergeben werden. Hierdurch ergaben sich vielseitige Variationsmöglichkeiten. Mindestens 7 Punkte mussten die Jurymitglieder allerdings vergeben. Natürlich durften auch Teilnehmer des Zuges bewertet werden, die nicht der AKK angehören.
Lediglich bei der Bewertung der ausgefeiltesten Technik, beim Sonderpreis der LIONS sowie für den in diesem Jahr erstmalig vom NCW gestifteten Preis für die beste Jugendgruppierung, konnte nur eine Stimme abgegeben werden.
Nachdem sich die Jury durch vorliegende Fotographien der einzelnen Gruppierungen ein Bild machen konnte, startete die Wahl des schönsten Motivwagens. In dieser Kategorie wurden 5 Preise vergeben:
Der erste Preis ist dotiert mit einem Preisgeld von 500,-- Euro und dem Pokal des Oberbürgermeisters.
Der zweite Preis erhält 350,-- Euro samt Pokal. Platz drei ist immerhin noch mit einem Preisgeld von 200,-- Euro und Pokal versehen. Die Plätze 4 und 5 erhalten jeweils einen Pokal.
Mit dem Motto „Chaos Rhein-Mosel Hall – Schuld seyn se all!“ setzte sich das Alt-Herrn Corps klar mit 44 Stimmen durch und verwies damit die KG St. Bernhard (24 Punkte, Thema: „Das Internet ist ein Fluch, wir wollen zurück zum Märchenbuch) auf Platz 2. Platz 3, mit 21 Punkten, ging an die KaJunSe aus Neuendorf / Wallersheim die ebenfalls das Thema RMH aufgriffen und mit dem Thema: „Münchhausen euch verspricht, die Hall wird fertig … oder nicht“, überzeugten.
In der Kategorie der schönsten Komitee-Wagen waren 11 Wagen am Start. Es setzte sich mit 28 Punkten der Wagen der Gülser Husaren durch.
Auf Platz 2 wurde der Wagen von RWG Metternich (25 Punkte) gewählt. Platz 3 ging an die Kutsche der Ehrenoffiziere der Narrenzunft Gelb-Rot (24 Punkte).
Ein Highlight im Koblenzer Rosenmontagszug sind die Fußgruppen, die es hiernach zu bewerten galt.
Mit 45 Punkten setzten sich klar die Marionetten-Clowns von Blau-Weiß Moselweiß durch. Platz 2 belegten mit 24 Punkten die Neuendorfer Deckelgecke, die als Garnrollen den Rosenmontagszug bereicherten. Der dritte Platz ging mit 18 Punkten an die Raben des Horchheimer Möhnenvereins.
Der Preis für die ausgefeilteste Technik, ging an die Fliesenleger-Innung.
Über den Sonderpreis des LIONS Club, der mit einem Pokal und 200,-- Euro dotiert ist dürfen sich in diesem Jahr die Cheerleader aus der Goldgrube freuen.
Der erstmalig vom Narren-Club Waschem 1986 e.V. ausgelobte Preis für die beste Jugendgruppierung im Koblenzer Rosenmontagszug geht an das Atelier Mobil.
Die Überreichung der Preisgelder und der Pokale wird, wie in jedem Jahr anlässlich des AKK Frühschoppens, der am 3. Juni im Weindorf stattfindet, vorgenommen.
Hier die Ergebnisse nochmals auf einen Blick:
Kategorie Motivwagen:
1. Platz = AHC (44), 500,-- Euro und der Pokal des Oberbürgermeisters
2. Platz = KG St. Bernhard (24), 350,-- Euro und Pokal
3. Platz = KaJunSe St. Peter (21), 200,-- Euro und Pokal
4. Platz = Fliesenleger-Innung (17), Pokal
5. Platz = CCKK (16), Pokal
Kategorie Komitee-Wagen
1. Platz = Gülser Husaren (28), Pokal
2. Platz = Rot-Weiß Gold Metternich (25), Pokal
3. Platz = Narrenzunft Gelb-Rot (24), Pokal
4. Platz = Narren-Club Waschem (19), Pokal
5. Platz = KC Kapuzemänner (16), Pokal
Kategorie Fußgruppen
1. Platz = Blau Weiß Moselweiß, Pupen tanzen (45), 150,-- Euro und Pokal
2. Platz = Neuendorfer Deckelgecke, Lustige Schneider (24), 100,-- Euro und Pokal
3. Platz = Horchheimer Möhnen, Raben (18), 50,-- Euro und Pokal
4. Platz = Cheerleader Goldgrupe, Froschkönige (16), Pokal
5. Platz = Gülser Seemöwen, Venedig (7), Pokal
Technikpreis:
Fliesenleger-Innung „Wir fliesen Ihre neue und kacheln Ihre Alte!“
Ehrenpreis der LIONS für das Gesamtbild Pokal und 200,-- Euro:
Cheerleader Goldgrube
Preis des NCW für die beste Jugendgruppierung Pokal und 111,-- Euro:
Atelier Mobil e.V. , Karthause
Fotos: Juraschek Lifestyle
Samstag, 18. Februar 2012
Was mir am Koblenzer Karneval so richtig gut gefällt
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Koblenz versteht Karneval zu feiern. Wir müssen uns im Rheinland hinter Köln, Mainz und Bonn nicht verstecken.
Das hat für mich auch die diesjährige Session gezeigt, bei der ich wieder kräftig mitgefeiert habe.
Selbstverständlich weiß ich, dass Karneval nicht jedermanns Sache ist. Ich habe in dieser Session aber rund 35 Karnevalstermine absolviert, darunter rund 20 Sitzungen – und es hat mir großen Spaß gemacht! Deshalb versuche ich einmal heraus zu arbeiten, was mir am Koblenzer Karneval besonders gefällt.
44 Koblenzer Karnevalsvereine mit rund 10.000 Mitgliedern, das ist eine riesige Bürgerbewegung.
Mir gefällt, wenn auch der Nachwuchs stimmt. Je ortsbezogener das Programm, desto besser, weil Karneval „von der Nähe zu den Menschen“ lebt.
Das gilt besonders für die geschliffenen Reden des Protokollers mit dem Jahresrückblick und auch für die weiteren Büttenreden.
Je näher an der Heimat Koblenz, desto besser.
Sitzungen leben von der Abwechselung zwischen Wort und Musik, Tanz und Theater. Und so wichtig hierbei die Tradition ist, so schön ist auch der Gegenwartsbezug, nicht zuletzt bei der Musikauswahl.
Erfreulich ist, wenn der Sitzungspräsident oder zum Lob mittlerweile auch immer häufiger die Präsidentin, eine schwungvolle Sitzung hinlegt, die sich nicht zieht, sondern nach Möglichkeit gegen Mitternacht einen Abschluss findet.
Toll ist, wenn man ein Prinzenpaar findet, das seinen eigenen Sessionsstempel prägt, wie das in dieser Session mit einem singgewaltigen Prinz Stefan und einer vor Charme sprühenden Confluentia Daniela wieder gelungen ist.
Zu dieser vorsichtigen Modernisierung unter Wahrung der Tradition hat die aktuelle Führung der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) unter Leitung von Franz-Josef Möhlich erheblich beigetragen.
Danke dafür.
Nun ist der Sitzungskarneval abgeschlossen, der Straßenkarneval steht vor der Tür. Das konnten wir schon am Schwerdonnerstag erleben. Und am Freitagnachmittag mit der Erstürmung des Bundesamts für Beschaffung (BWB) und anschließend des Rathauses ist wieder ein tolles Fest zu erwarten.
Unsere Stadtsoldaten werden das Rathaus und den Schlüssel "mannhaft“ verteidigen. Der Höhepunkt ist aber dann natürlich der Rosenmontagszug. Für mich ist es absolut beeindruckend, wie viele Menschen sich da etwas haben einfallen lassen, um einen
aktuellen Zug mit handwerklich großartig gestalteten Wagen Zustande zu bringen. Ich freue mich schon darauf, dass ich auf dem Wagen des Altherrencorps (AHC) mitfahren darf und Sie alle am Wegesrand grüßen kann. Wenngleich mir als 60-jährigen „Jungsenior“ die Teilhabe am „Altherrencorps“ noch gewöhnungsbedürftig erscheint.
Eines kann ich aber versprechen: Unsere Stadtspitze hat mit dem „Schienenhaltepunkt Mitte“ und besonders der „Rhein-Mosel-Halle“ in dieser Session den Karnevalisten immer wieder Anknüpfungspunkte für ihren Spott geliefert. Und – obwohl wir alles dagegen tun werden – irgendetwas wird uns auch für die nächste Session einfallen. Nur so teuer sollte es nicht werden. Aber den Spöttern wird der Stoff nicht ausgehen in unserer Stadt. Versprochen mit einem karnevalistischem Lachen …
Herzlich grüßt Sie mit einem dreifachen rathaus-erbebenden
„Koblenz Olau“ …
Ihr Joachim Hofmann-Göttig
Montag, 6. Februar 2012
AKK Schängelschiffe = "Party pur"

Foto: Virtualnights (www.virtualnights.com)
Knapp 3000 Närrinnen und Narren feierten auf den beiden AKK-Schängelschiffen bei ausgelassener und toller Stimmung.
Dienstag, 17. Januar 2012
„Endlich wieder eine Seniorensitzung in Koblenz!“

Nach der Absage im letzten Jahr, war die Freude bei den rund 600 Besucherinnen und Besuchern der diesjährigen Seniorensitzung besonders groß. Und es war ein wirklich närrisches Jubiläum, welches das Publikum miterleben durfte. Zeichnete sich Heinz Kölsch, der Vizepräsident der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval e.V., doch zum 22ten Male verantwortlich für die Programmgestaltung. Ein Jubiläum, welches er eigentlich schon im letzten Jahr feiern wollte. Die mit dem Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Stadt Koblenz durchgeführte Veranstaltung ließ dann aber schnell vergessen, dass man sich nicht in der „Guten Stube“ der Stadt Koblenz aufhält. Nach der Inthronisation, der Sitzung für Menschen mit Handicap, zeigte sich erneut, dass sich das Provisorium in Wallersheim zum Feiern hervorragend eignet und in diesem Jahr das Rückgrat des Koblenzer Karnevals bildet.
Doch zurück zur Seniorensitzung bei der natürlich das Tollitätenpaar, Prinz Stephan von Fuge und Musik und Confluentia Daniela, samt Hofstaat nicht fehlen durfte. Mit einem ausgewogenen Programm aus Tanz, Gesang und tollen Vorträgen, zauberten die Akteure ein Lächeln und so manch ein herzhaftes Lachen in die Gesichter des Publikums. Von der Tänzerischen Klasse des Koblenzer Nachwuchses konnte man sich überzeugen, als Maria Kesselheim und Eric Hollingshauser vom HCV ihren Paartanz vorführten, der im weiteren Verlauf der Veranstaltungen auch nach langen Mühen von Thomas Flöck als „Ballerina Thomasina“ nicht getoppt werden konnte. Doch dafür hatte, der von den Heimatfreunden aus Lay stammende Vortragende, die Lacher auf seiner Seite.
Aber auch Adi Weis, der die ein oder andere Anekdote aus dem Leben eines Hausmannes zu berichten wusste, oder „Dat Till“, Petra Gerharz, welches als Männerhasserin konterte, trugen zur hervorragenden Stimmung in der Festhalle bei. In der Riege der Redner darf eines der letzten Urgesteine des Koblenzer Karnevals jedoch nicht ungenannt bleiben: „Felix“, alias Wladi Elsner, von den KG Funken Rot-Weiß-Gold aus Metternich, der zum festen Programm der Seniorensitzung gehört und es in jedem Jahr aufs Neue schafft das Publikum mit seinem Witz für sich zu gewinnen.
Das Salz in der Suppe einer jeden Seniorensitzung sind allerdings die Kinder und Jugendlichen, die mit Ihren Solo- und Showtänzen die Herzen des Publikums höher schlagen lassen. So konnte die Gardeshow der KG Rheinfreunde, aber auch die Funny Girls der Fidele Mädcher aus Wallersheim mit ihrem Piratentanz überzeugen. Wie wild es im Dschungel hergeht zeigte die Kindertanzgruppe des HCV dem beeindruckten Publikum und die Jugendtanzgruppe der K.K. Funken Rot-Weiß heizte die Stimmung weiter zum Positiven an.
Doch all diese Tänzerinnen und Tänzer hatten eines gemeinsam: Sie waren nicht alleine auf der großen Bühne in der Festhalle! Ein Umstand, der sich allerdings ergibt, wenn man als Solomariechen auftritt. Doch dies war für das Solomariechen des Narren-Club aus Waschem (NCW) Michellé Knopp, kein Problem. Souverän absolvierte sie ihr an Hochleistungssport anmutendes Programm und kassierte zu recht tosenden Beifall.
Hoher Ideenreichtum zeigte ein noch recht junger AKK Verein, die „Schälsjer“, mit ihrem Programmpunkt „The New Comedian Hormonists“.
Als die Festpiraten, die über die Grenzen von Metternich hinaus durch ihre tollen Stimmungslieder bekannt sind, ihr Programm anstimmten, kam auch die Fraktion der „Schunkler“ auf ihre Kosten. Mit dem Schängellied, gesungen von Marlis Weis, von der Dähler Narrenzunft Bornskrug, endete das kurzweilige und attraktive Programm der Seniorensitzung.